Ausgabe 1/2010


01/01/10
Kategorie: Ausgabe 1/2010
Erstellt von: Editor
Prüfung und Bewertung unter nationalen und europäischen Gesichtspunkten
 
Professor Dr. Rainer Marutzky
 
Formaldehyd und flüchtige organische Verbindungen (VOC) können in Innenräumen vielfältige Wirkungen auf den Menschen haben: Geruchsempfindung, Reizwirkung auf Augen und Schleimhäute, Niesreiz, Kopfschmerzen. Darüber hinaus können die Verbindungen toxische bis hin zu krebserzeugende Eigenschaften aufweisen. Wichtigster VOC ist Formaldehyd. Zur Gruppe der VOC gehören organische Lösemittel, Kunststoffmonomere und flüchtige Naturstoffe. Auch schwerflüchtige organische Stoffe (SVOC) wie Weichmacher oder biozide Wirkstoffe können die Innenraumluft belasten.
 
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01/01/10
Kategorie: Ausgabe 1/2010
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Dipl.-Designerin Claudia Küchen

1 Der Grundriss der Wohnung von Morgen
 
In der Wohnraumplanung und -gestaltung zeichnen sich für die Zukunft neue Entwicklungen ab. Platz und Raum sind heute sehr kostbar, doch dem steht der Wunsch nach einer neuen Großzügigkeit gegenüber. Konventionelle Wohnungen erfüllen selten die Ansprüche moderner Lebensentwürfe von Familien, Partnerschaften oder Singles. Für die Zukunft findet man neue Lösungen in einer modular organisierten und offen gestalteten Bauweise.

Auch die Möbelindustrie wird häufiger flexible Systeme für alle Lebensphasen anbieten, so dass Möbel vielfältig einsetzbar sein werden. Somit werden die Übergänge zwischen den einzelnen Wohnbereichen fließend: Küche, Wohnzimmer und Arbeitsraum verschmelzen, Bad und Schlafzimmer bilden eine Einheit zur Erholung.

Aber wo die Architektur immer offener wird, sind innovative Designideen gefragt, um das natürliche Bedürfnis nach Wärme und räumlicher Begrenzung zu befriedigen. Und da die Individualität des Wohnens auf keinen Fall vor den Türen Halt machen sollte, sorgt auch so mancher gestalterische Akzent bei Türoberflachen für mehr Wohnatmosphäre.
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01/01/10
Kategorie: Ausgabe 1/2010
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Was bringen moderne Fassadenkonzepte? – Ergebnisse aus Forschungsprojekten des BMVBS
 
Prof. Dr.-Ing. Norbert Fisch, Dipl.-Ing. Arch. Thomas Wilken
 
Seit den 90er Jahren gibt es in Deutschland einen neuen Akteur im Planungsprozess von Gebäuden: In Zusammenarbeit mit Architekten und Fachplanern ist es die Aufgabe des Energiedesigners, möglichst frühzeitig alle Potenziale zu nutzen, um die angestrebten funktionalen Ziele eines Gebäudes mit einer möglichst hohen Energieeffizienz und Nutzerkomfort zu erreichen. Konzepte für voll verglaste Gebäude, die große Transparenz mit einem hohen ökologischen Anspruch gleichsetzten, lösten die klimatisierten und verspiegelten Bürotürme nach amerikanischem Vorbild ab und reklamierten die Label Energieeffizienz und ökologische Verantwortung für sich.
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Kategorie: Ausgabe 1/2010
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Das ift Rosenheim lädt zum 6. Mal die Tür- und Torbranche nach Rosenheim am 20. und 21. Mai 2010 ein
Gesetzliche Anforderungen, Normen und Zertifikate sowie die Nachfrage nach mehr Wohnkomfort, Sicherheit und Energieeffizienz fordern von Tür- und Torherstellern neue Technologien und Strategien. Die Rosenheimer Tür- und Tortage unterstützen die Unternehmen bei dieser Aufgabe und informieren über Trends und die Konsequenzen geänderter nationaler und europäischer Normen. Neben EnEV, Maschinenrichtlinie, Produktnormen und Brandschutzregeln gewinnen auch die Anforderungen an Nachhaltigkeit in der Branche an Bedeutung: Investoren und Planer fordern in Ausschreibungen immer häufiger Kenndaten auch für Türen und Tore und die Zulieferteilen. Referenten wie Hans-Dieter Hegner (BMVBS) oder der Präsident des DIBt, Gerhard Breitschaft informieren aus erster Hand über den aktuellen rechtlichen Stand.
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Kategorie: Ausgabe 1/2010
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In der Euro-Norm DIN EN 1125 wird festgelegt, dass Paniktüranlagen nur noch mit Stangengriffen oder Druckstangen quer über die Türebene versehen werden dürfen. Es soll erreicht werden, dass Menschen, die in einer Paniksituation gegen den Notausgang gedrückt werden, schnell und leicht nach außen gelangen. Für den Betreiber eines Gebäudes ist aber auch die Überwachung und Kontrolle der Notausgangstür wichtig. Hierfür sind zusätzlich Notausgangssicherungssysteme, wie z. B. EH-Türwächter oder elektrische Stangenalarme, zu installieren.
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Funkgesteuerte Somfy-Produkte jetzt auch KfW-gefördert
 
Die KfW unterstützt Kauf und Montage aller kabel- und funkgesteuerten Antriebe im Wohnumfeld mit zinsgünstigen Darlehen. Das bestätigten Vertreter der staatlichen Förderbank gegenüber Somfy auf Anfrage. Für das altersgerechte Umbauen vergibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Kredite in Höhe von bis zu 50 000 Euro mit einem effektiven Jahreszins von aktuell lediglich 1,51 Prozent bei einer Laufzeit von zehn Jahren. Die ersten beiden Jahre sind sogar tilgungsfrei. Selbst längerfristige Finanzierungen lassen sich günstig realisieren (20 Jahre bei 1,61 Prozent und 30 Jahre bei 1,66 Prozent effektivem Jahreszins). Dabei können elektrische Steuerungssysteme zum Antrieb von beispielsweise Rollläden, Türen, (Dach-)Fenstern, Garagentoren oder von Heizungen sowie kombinierte Systeme (sogenannte Home- Control-Systeme) mitfinanziert werden.
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